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Schäflein startet lokalen Online-Marktplatz für Schweinfurt

MainEinkauf.de regionaler Online Marktplatz Schweinfurt

Pünktlich zum Muttertag launcht das Röthleiner Logistikunternehmen Schäflein heute den regionalen Online-Shop MainEinkauf.de. Von der Plattform sollen sowohl Kunden als auch Einzelhändler langfristig profitieren.

Ob Frankenwein, Kaffeespezialitäten oder Blumen – auf dem digitalen Marktplatz sind ausschließlich Produkte von Einzelhändlern aus Schweinfurt gelistet. Kunden können bei einer Bestellung Waren von mehreren Händlern gleichzeitig beziehen und sich diese gebündelt nach Hause liefern lassen.

Während das Produktspektrum zum Start noch klein ist, soll es innerhalb der nächsten Wochen auf ein Vollsortiment wachsen. „Alles, was bei Amazon & Co. gekauft werden kann, liegt auch bei Händlern in und um Schweinfurt auf Lager“, ist Raffael Malik, Projektleiter von MainEinkauf.de überzeugt. Die Plattform dient dabei als digitales Schaufenster, über das nach einmaligem Einloggen die ganze Bandbreite an Produkten der Schweinfurter Händler zur Verfügung stehen soll. Im Gegensatz zu den bekannten Onlineriesen bietet der lokale Online-Marktplatz jedoch einige Vorteile.

Gutes tun mit einem Klick

Bei einer Bestellung vor 14 Uhr erfolgt die Lieferung in Schweinfurt und Umgebung noch am selben Tag. „Das schaffen in Schweinfurt selbst die großen Onlinehändler nicht“, so Raffael Malik. Ein Großteil der Lieferungen im Stadtgebiet wird zudem schnell und emissionsfrei mit dem E-Bike abgewickelt. Noch viel wichtiger ist jedoch, dass Kunden mit jedem Einkauf über die Plattform direkt den lokalen Einzelhandel unterstützen. Für Händler ist und bleibt der Verkauf ihrer Produkte über den noch wachsenden Online-Shop kostenlos.

Gemeinsam für die Region

Entstanden ist die Idee zur Plattform beim Aufbau eines Kurierdienstes für Schweinfurter Händler vor vier Wochen. Nachdem im Zuge der Coronakrise zahlreiche Einzelhändler vorübergehend ihre Läden schließen mussten, hatte Schäflein gemeinsam mit weiteren regionalen Unternehmen einen lokalen Transportservice ins Leben gerufen, um sie beim Versand ihrer Waren an Kunden im Stadt- und Landkreis zu unterstützen. „Dabei wurde schnell klar, dass viele lokale Händler noch keinen eigenen Online-Shop haben“, so Raffael Malik.

Mit der Plattform MainEinkauf.de knüpft Schäflein hier an und unterstützt die Schweinfurter Einzelhändler bei der Steigerung ihrer Sichtbarkeit im Netz. „War der Onlinehandel schon vorher ein wichtiger Baustein, so hat er in der Coronakrise noch mehr an Bedeutung gewonnen und wird auch darüber hinaus ein wichtiger Vertriebsweg bleiben, den der Schweinfurter Einzelhandel nutzen muss“, ist sich Malik sicher.

Schäflein kauft Gelände der Gerhardt Transport

Schäflein kauft Gelände der Gerhardt Transport GmbH.

Die Schäflein-Gruppe wächst weiter: Das Transport- und Logistikunternehmen hat sich das ehemalige Gelände der Gerhardt Transport GmbH im Röthleiner Gewerbegebiet gesichert. Zur Jahresmitte wird Schäflein seine Nutzfahrzeugwerkstatt vom bisherigen Gelände in Schwebheim an den neuen Standort verlagern.

Das rund 30.000 Quadratmeter große Areal direkt gegenüber dem Hauptsitz der Schäflein AG bietet der Schäflein Nutzfahrzeug-Service GmbH ideale Voraussetzungen für den Betrieb ihrer IVECO-Vertragswerkstatt. Das Gelände verfügt über ausreichend Standflächen für Service- und Reparaturfahrzeuge, eine Waschanlage und eine eigene Tankstelle. Zudem ist es mit einem hochwertig ausgestatteten Werkstattgebäude inklusive moderner Diagnosestationen, Bremsenprüfstand sowie Licht- und Abgasprüfanlage bebaut.

Umfassender Service

Die Schäflein-Nutzfahrzeugwerkstatt bietet einen Rundum-Service für Lkw, Transporter, Omnibusse und Kommunalfahrzeuge aller Marken. Zum Portfolio gehören gesetzliche Prüfungen wie Abgasuntersuchung (AU), Hauptuntersuchung (HU), UVV-Prüfung, Fahrtenschreiberprüfung, Bremsenprüfung und Sicherheitsprüfung (SP). Weitere Leistungen umfassen Reifen- und Klimaservice sowie Reparaturen aller Art von kleinen Blechschäden bis zur kompletten Unfall- und Karosserieinstandsetzung. Verbaut werden ausschließlich Original-Ersatzteile. Der Werkstatt sind ein Ersatzteilhandel, ein Handel für Neu- und Gebrauchtfahrzeuge der Marke IVECO und ein Vermietservice für Lkw, Auflieger und Anhänger angegliedert. Geplant ist zudem ein 24/7-Service mit mobilem Werkstattwagen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem neuen Standort Kapazitäten für das weitere Wachstum der Schäflein Nutzfahrzeug-Service GmbH schaffen konnten“, so Achim Schäflein, Vorstandsvorsitzender der Schäflein AG über die Investition.

Das bisherige, 10.500 Quadratmeter große Gelände der Schäflein Nutzfahrzeugwerkstatt in der Moritz-Fischer-Straße in Schwebheim wurde an die Gemeinde Schwebheim verkauft.

Schäflein kauft Gelände der Gerhardt Transport GmbH.
Wachstum am Hauptstandort: Die Schäflein-Gruppe kauft das Gerhardt-Gelände und betreibt dort ab Mitte 2020 ihre Nutzfahrzeugwerkstatt.

KAMAG lagert Ersatzteillogistik aus

Ersatzteillogistik Wiesel Kamag

Schnell, wendig, flink – beim Logistiktransporter Wiesel der KAMAG Transporttechnik GmbH und Co. KG ist der Name Programm. Gleiches muss für die Ersatzteillogistik gelten, denn das Fahrzeug ist bei vielen Logistikunternehmen rund um die Uhr im Einsatz. Für die Versorgung seiner Kunden mit Ersatzteilen setzt der Hersteller von Schwerlast- und Spezialfahrzeugen seit Juni 2019 auf die Röthlein Logistik GmbH. Mit der Auslagerung der Ersatzteillogistik für den Wiesel stellt KAMAG die Weichen für weiteres Wachstum.

Aus zahlreichen Logistikhöfen ist der Wiesel als Hubwagen für den schnellen Umschlag und Transport von Wechselbrücken nicht mehr wegzudenken. Bei KAMAG, einem Unternehmen der Transporter Industry International Group, das der Heilbronner Unternehmerfamilie Otto Rettenmaier gehört, spiegelt sich der Erfolg in gestiegenen Umsatzzahlen wider. Derzeit sind insgesamt mehrere tausend Fahrzeuge im Einsatz, Tendenz europaweit steigend. Im Herbst 2019 brachte KAMAG die neue Generation des Wiesels mit noch besserer Fahrerkabine auf den Markt.

KAMAG: Ersatzteilbestellungen über Onlineshop und breiteres Ersatzteilangebot durch neuen Wiesel

Der Wiesel ist oft rund um die Uhr im Einsatz. Gerade deshalb ist eine schnelle Teileverfügbarkeit im Schadensfall sehr wichtig. Mit der Auslagerung der Ersatzteillogistik reagiert KAMAG auf wachstumsbedingte Herausforderungen bei der Ersatzteilversorgung: Die gestiegenen Umsatzzahlen des Wiesels haben zu einer Zunahme der Anfragen nach Ersatzteilen geführt. Zusätzlich vergrößert sich mit der neuen Wiesel-Generation das Ersatzteilportfolio für die Hoflogistiksparte. Hinzu kommt, dass KAMAG seinen Kunden seit Dezember 2019 die Möglichkeit bietet, Ersatzteilbestellungen rund um die Uhr über einen Onlineshop auszulösen. „Im Hinblick auf unser weiteres Wachstum haben wir daher unsere Ersatzteillogistik den Spezialisten von Röthlein Logistik übergeben, um unseren Kunden auch künftig eine optimale Ersatzteilversorgung zu bieten“, so Andreas Müller, Logistikleiter bei KAMAG. „Außerdem kann KAMAG sich so auf seine Kernkompetenz konzentrieren und das ist das Konstruieren, Bauen und Servicieren hochwertiger Fahrzeuge für die Logistik“, erklärt Müller.

Förderstrecken Ersatzteillogisti Kamag
Förderstrecken verbinden das automatische Kleinteilelager und das Multishuttle mit den einzelnen Arbeitsplätzen im Kommissionier- und Versandbereich

Mit der Röthlein Logistik gewinnt der Fahrzeughersteller einen Logistikpartner, der sowohl Erfahrung in der Ersatzteillogistik als auch im E-Commerce vorweisen kann. Das Joint Venture zwischen der BayWa AG und dem Logistikunternehmen Schäflein versorgt bereits seit 2016 die Werkstattbetriebe der BayWa Technik mit Ersatzteilen. Über eine Schnittstelle zum Online-Shop des Agrarhändlers laufen auch Online-Bestellungen bei der Röthlein Logistik ein. Die Multi-User-Lösung bringt diverse Vorteile: „KAMAG kann sich auf die bereits vorhandenen Strukturen bestehend aus Personal, Lagertechnik und IT-Systemen aufschalten. Gerade für Unternehmen, die Teile ihrer Logistik an Spezialisten übergeben ist das ein Gewinn. Synergien ergeben sich auch durch den Zugriff auf technische Normteile, die im gleichen Logistikzentrum vorrätig sind“, so Achim Schäflein, Geschäftsführer der Röthlein Logistik.

10.000 Quadratmeter Erweiterungsfläche

Seit Juni 2019 werden alle Werkstätten des flächendeckenden Servicenetzwerkes der KAMAG Transporttechnik vom unterfränkischen Röthlein aus mit Ersatzteilen versorgt. Mitten in Deutschland gelegen, bietet der Standort die besten Voraussetzungen für eine Ersatzteillogistik mit kurzen Wegen. Weitere Kapazitäten im aktuell 11.000 Quadratmeter großen Logistikzentrum der Röthlein Logistik sind vorhanden, somit kann auch den Wachstumsplänen von KAMAG Rechnung getragen werden: Der Standort lässt einen Anbau mit weiteren 10.000 Quadratmetern zu.

Zudem punktet die Röthlein Logistik GmbH mit ihrer Erfahrung. Am Beginn der Zusammenarbeit stand der Besuch eines Logistikstandorts des Joint-Venture-Partners Schäflein, das der Produktionsversorgung eines Maschinenbauunternehmens dient. „Die Art der eingesetzten Technik im Lager sowie die Professionalität und das Know-how der Mitarbeitenden vor Ort haben uns überzeugt“, so Logistikleiter Andreas Müller.

Jedes Teil hat seinen Platz

Auch das Lager der Röthlein Logistik ist auf dem neuesten Stand der Technik. Für die kleineren Ersatzteile steht ein automatisches Kleinteilelager mit Platz für 18.000 Behälter und drei Regalbediengeräten zur Verfügung. Nach dem Prinzip Ware zum Mann gelangen die Behälter über Förderstrecken zu sechs Kommissionierplätzen mit Pick-by-Light-Systemen. Ein Multishuttle mit Platz für 4.500 Behälter dient als Puffer für Aufträge, die dort bis zum Versand zwischengelagert und gegebenenfalls im Laufe des Tages noch mit weiteren Positionen ergänzt werden. Ein Fachbodenregallager, ein Palettenhochregal, ein Waben-, ein Scheiben-, ein Kragarm-, ein Kabeltrommel- und ein Ablängregal komplettieren die produktspezifische Lagerstruktur. Das Artikelspektrum reicht von der neun Gramm leichten Zylinderschraube bis zum 233 Kilo schweren Hydrauliktank. Jedes Wiesel-Ersatzteil ist in der passenden Lagerform untergebracht und wird auftragsbezogen kommissioniert.

Besonders profitiert KAMAG von den Erfahrungen der Röthlein Logistik hinsichtlich der fachgerechten Lagerung und Verpackung von Scheiben. Seitens des Lieferanten kommen die Frontscheiben der neuen Wiesel-Kabine in Holzgestellen zu jeweils fünf Stück im Logistikzentrum an. Eigens für den sicheren Versand des 63 Kilo schweren und 2,4 auf 1,35 Meter großen Kabinenteils entwickelte das Logistikunternehmen eine passende Einzelverpackung.

Heute bestellt – morgen geliefert

Zwölf kombinierte Arbeitsplätze für den Warenein- und -ausgang, neun mobile Arbeitsplätze und versetzte Arbeitszeiten mit je nach Bedarf zwei oder mehr Blöcken sorgen für die nötige Flexibilität. Dank eines Notdienstes ist das Logistikzentrum rund um die Uhr erreichbar – und das 365 Tage im Jahr. „Der Ersatzteilmarkt verlangt kurze Auftragsdurchlaufzeiten. Dieser Anforderung werden wir mit der Röthlein Logistik gerecht,“ so Michael Zeller, Teamleiter Ersatzteilvertrieb bei KAMAG. Schon im Regelversand ist jedes Ersatzteil, das bis 16 Uhr bestellt wird, um 7 Uhr am Folgetag beim Kunden. Aber es geht noch schneller. Das Logistikunternehmen verspricht, dass jeder Auftrag spätestens nach 60 Minuten versandbereit zur Verfügung steht – und auf Wunsch wird per Nachtexpress geliefert. „Wir profitieren von den sehr schnellen Zugriffszeiten der Röthlein Logistik. Messbar ist das auch an der gestiegenen Kundenzufriedenheit. In Phasen, die eine erhöhte Schlagzahl der Versandleistung erfordern, ist unser neuer Logistikpartner bisher jeder Auftragsspitze gewachsen. Wir fühlen uns sehr gut aufgehoben und freuen uns, gemeinsam weiter zu wachsen“, so Zeller.

Wirtschaftsingenieur-Studierende wagen im Zuge eines Hackathons einen Blick in die Zukunft

Hackathon bei Schäflein - Studierende wagen Blick in die Zukunft

In einem eintägigen Hackathon analysierten zehn Studierende der Hochschule für angewandte Wissenschaften Schweinfurt-Würzburg (FHWS) Daten des Logistikunternehmens Schäflein. Ihre  Herausforderung: Sie sollten Zusammenhänge mit externen Faktoren erkennen und daraus Handlungsempfehlungen für die zukünftige, logistische Praxis geben.

Zum Hintergrund: Das  Logistikunternehmen in Röthlein bei Schweinfurt ist eine Drehscheibe für den deutschland- und europaweiten Versand von Produkten. Gerade Produktkategorien, die einer schwankenden Nachfrage unterliegen wie beispielsweise Fahrräder, stellen den Logistiker vor besondere Herausforderungen: Lagerkapazität und Personaleinsatz müssen entsprechend geplant werden.

Schwankungen von Lieferungen und die zukünftige Nachfrage lassen sich anhand historischer Daten konkretisieren. Dieser Aufgabe widmeten sich die Studierenden der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen im Rahmen des „Hackathons“, einer Soft- und Hardwareentwicklungsveranstaltung. Nach einem  Rundgang durch zwei Logistikhallen, der Einblick in die operative Praxis vermittelte, evaluierten die Studierenden in drei Gruppen  produktbezogene Daten. Sie  analysierten Zusammenhänge mit externen Einflüssen wie Wetter, Sportveranstaltungen oder Messen und entwickelten ihre Ideen. „Lebendige und intensive Lehrformate wie der Hackathon sind eine tolle Möglichkeit für die Studierenden, vielschichtige, praxisrelevante Kompetenzen entlang unternehmerischer Herausforderungen auszubauen“, bewertete Professor Dr. Bernd Ankenbrand von der FHWS die Veranstaltung.

Den Abschluss  des Wettbewerbs bildete  die Präsentation der Ergebnisse vor den Kommilitonen, sechs FHWS-Professoren und drei Mitgliedern des Vorstandsgremiums der Schäflein AG. „Es war toll, mit welchem Spirit und Engagement die Studierenden an die Aufgaben herangegangen sind. Sie haben erste, vielversprechende Ansätze entwickelt, die uns dabei helfen, strategische Entscheidungen zunehmend basierend auf Daten zu treffen“, so Daniel Müller, Data Warehouse Manager bei Schäflein. „Darauf wollen wir im Rahmen weiterer, gemeinsamer Projekte aufbauen“, waren sich Ankenbrand und Müller einig.

Kontraktlogistiker Schäflein und Bosch Rexroth verlängern Zusammenarbeit in Horb

Kontraktlogistiker Schäflein bleibt Logistikpartner von Bosch Rexroth Horb

Bereits seit 2013 übernimmt die Schäflein AG die Produktionsversorgung, das Behältermanagement und die Fertigwarenlogistik für das Werk der Bosch Rexroth AG am Standort Horb am Neckar. Nun beschlossen die beiden Unternehmen die Verlängerung ihrer Zusammenarbeit um weitere vier Jahre bis September 2023.

„Bei Schäflein stimmt das Gesamtpaket aus Konzept, Leistung und Service. Besonders bei der Umsetzung neuer Anforderungen hat sich Schäflein stets als zuverlässiger und flexibler Partner erwiesen“, so Tilmann Röhrborn, Vice President Purchasing bei der Robert Bosch GmbH über den Kontraktlogistiker.

Werksnaher Kontraktlogistiker

In Horb entwickelt und produziert Bosch Rexroth Axialkolbenmaschinen und -pumpen für die Antriebstechnik. Die dafür benötigten Bauteile bündelt Schäflein an seinen in unmittelbarer Nähe zum Werk gelegenen Logistikstandorten Empfingen und Ergenzingen. Dort lagern sie auf 10.000 beziehungsweise 5.000 Quadratmetern, bis sie auf Abruf kommissioniert und mittels Shuttle-Transport just in sequence ins Werk des Maschinenbauers gebracht werden.

Neben der Produktionsversorgung umfasst der Vertrag die Fertigwarenlogistik, die Shuttle-Verkehre zwischen den einzelnen Logistikstandorten und dem Werk. Zudem übernimmt Schäflein weiterhin das Management der zum Bauteiltransport eingesetzten Mehrwegbehälter. Diese werden in einem 5.000 Quadratmeter großen Depot in Horb fachgerecht gereinigt. Anschließend gehen sie als individuell geschnürte Packstoffsätze wieder an die Lieferanten zurück.

„Mit Bosch Rexroth verbindet uns eine langjährige Partnerschaft. Wir freuen uns sehr, dass wir die dynamische Entwicklung unseres Kunden auch in Zukunft mit maßgeschneiderten Lösungen begleiten dürfen“, erklärt Achim Schäflein, Vorstandsvorsitzender der Schäflein AG.

Winora Group bündelt Logistik in neuem Versandzentrum der Schäflein AG

Neues Versandlager der Schäflein AG in Röthlein

Im Industriegebiet im unterfränkischen Röthlein bei Schweinfurt laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. Die Schäflein AG baut dort ein neues Europa-Distributionszentrum und investiert dafür 18 Millionen Euro. Hauptkunde ist die Winora Group aus Schweinfurt. Das neue Logistikzentrum dient dem Fahrradhersteller als Drehscheibe für den europaweiten Versand von Bikes und E-Bikes der Marken WINORA und HAIBIKE.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Sennfelder Fahrradhersteller und dem Logistikunternehmen Schäflein mit Hauptsitz in Röthlein besteht bereits seit den 50er-Jahren. Was damals mit dem Versand einzelner Fahrräder begann, ist heute eine hochkomplexe Bike-Logistik. Durch die steigende Nachfrage an E-Bikes steht sie aktuell vor neuen, spannenden Herausforderungen.

Erhöhter Platzbedarf durch steigende E-Bike-Verkaufszahlen

Wie das Recherche-Institut Statista berichtet, stieg der Absatz von E-Bikes in Deutschland von 150.000 Stück in 2009 auf 980.000 in 2018 . Ein Trend, der auch bei der Winora Group deutlich spürbar ist. Während der unterfränkischen Fahrradhersteller 2012 noch zu 80 Prozent Non-E-Bikes und zu 20 Prozent E-Bikes umgeschlagen hat, hat sich das Verhältnis 2017 erstmals umgekehrt. Aus logistischer Sicht bedeutete diese Entwicklung eine Explosion des zu lagernden Volumens. Denn die hochwertigen E-Bikes werden ausschließlich in schützenden Vollkartons verpackt. Zusätzlich zum bestehenden, zentralen Versandlager für die Winora Group in Röthlein waren diverse weitere Außenläger nötig, um das Volumen zu bewältigen.
Diese führt die Winora Group im neuen 25.000 Quadratmeter großen Europa-Distributionszentrum der Schäflein AG zusammen. Das Logistikunternehmen investiert dafür 18 Millionen Euro. „Wir glauben an unseren Kunden und sein Portfolio. Mit seinen modernen und innovativen Produkten der Marken WINORA und HAIBIKE trifft die Winora Group stets den Puls der Zeit“, so Achim Schäflein, Geschäftsführer der Schäflein AG.

Steigerung auf 72.000 Bikes

Die Winora Group wird mit 11.000 Quadratmetern Lagerfläche über 40 Prozent des neuen Multi-User-Standorts belegen. Weitere 4.500 Quadratmeter sind variabel zubuchbar. In Zahlen bedeutet dies eine Steigerung der maximalen Lagerkapazität von 45.000 auf 72.000 Räder im neuen Lager. Dieses wird ganz nach den Anforderungen der Bike-Logistik ausgerüstet. „Die Schäflein AG begleitet uns seit Jahrzehnten bei unserem Wachstum und schafft mit einer zukunftsfähigen Logistik die nötigen Voraussetzungen, damit wir in einem sich schnell verändernden Wettbewerbsumfeld weiterhin erfolgreich bestehen können“, erklärt Dominik Thiele, Regional Director D-A-CH.

20 Ladetore, um über 1.000 Bikes mehr zu versenden

Um kurze Lieferzeiten zu gewährleisten, setzt Schäflein auf eine optimierte Lagerlogistik. Sie zeichnet sich durch kurze Wege und einem geringen Nachschubaufwand aus. Häufig abgerufene Artikel, sogenannte Schnelldreher, lagern in einem eigenen Bereich. B- und C-Artikel sind in Hochregallagern mit einem Kommissionierbereich auf Bodenebene untergebracht. Bei der Entnahme der Räder setzt Schäflein auf induktionsgeführte Stapler. Sie halten stets den optimalen Abstand zum Regal, damit sich der Kommissionierer ganz auf den Pickvorgang konzentrieren kann. Über 20 Ladetore können im neuen Lager dann statt bisher 1.400 je 2.500 Fahrräder täglich angeliefert beziehungsweise versendet werden.

Skalierbare Prozesse

Auf saisonale Spitzen im Fahrradhandel und wachstumsbedingte Mengenänderungen bei der Winora Group reagieren die Logistiker mit flexiblen Prozessen und angepasster Technik. Je nach Bedarf stellt der Kommissionierer nach dem Mann zur Ware-Prinzip einzelne Aufträge komplett zusammen oder wickelt mehrere Kundenaufträge gleichzeitig ab. Bei der gleichzeitigen Bearbeitung entnimmt er mit seinem Stapler je Fach gleich Artikel für mehrere Kundenaufträge. Die eigentliche Auftragszusammenstellung erfolgt in diesem System erst im Versand. Zusätzliche Wägen an den Staplern sorgen für maximale Effizienz. Zudem sieht die Schäflein AG beim Bau der Halle bereits diverse Automatisierungslösungen der Lagerlogistik 4.0 vor. Geplant ist beispielsweise der Einsatz von autonomen Staplern und fahrerlosen Transportsystemen zur Ergänzung der manuellen Abläufe.

Transparente Prozesse: Sendungsverfolgung möglich

Von der Anlieferung der Bikes im Lager über den Versand und die einzelnen Transportstationen bis zur Zustellung beim Kunden werden sämtliche Bewegungen erfasst. Alle Informationen laufen zentral im Schäflein Datencubus zusammen. Sollte eine Lieferung bestimmte Zwischenkontrollpunkte nicht rechtzeitig erreichen, erkennen die Logistiker die Abweichungen sofort und können gegebenenfalls korrigierend eingreifen. Auch der angebundene Händler wird informiert. Über eine mobile Webapplikation ist der Auftragsstatus der Sendung jederzeit einsehbar. Zudem bietet die Anwendung weitere Services wie eine übersichtliche Auftragshistorie und eine nutzerfreundliche Reklamationsabwicklung.

FachPack 2019: sprintBOX stellt Miete in den Fokus

Der Full-Service-Dienstleister für das Management von Mehrwegbehältern stellt auf der FachPack in Nürnberg seine Bandbreite an Lösungen rund um Miete, Leasing und Pooling von Behältern in den Fokus. Verschiedenste Boxen, Blister und Trays sind im Portfolio verfügbar.

Vom 24.–26. September informiert sprintBOX über die Vorteile von Miet- sowie Sale-and-lease-back-Modellen, um auf Spitzenbedarfe sowie temporäre Überhänge an Mehrwegbehältern zu reagieren. Ziel ist es, Unternehmen bei der Vermeidung unnötiger Kapitalbindung für nicht produktionsrelevante Assets zu unterstützen.

Flexibel mieten, Liquidität schonen

Das Angebot reicht von der flexiblen Miete standardisierter Mehrwegbehälter aus dem sprintBOX Behälterpool über Mietkaufmodelle vor allem für Sonderlastträger bis hin zum sogenannten Rückmietverkauf für kundenseitig vorhandene Behälterbestände. Beim Sale-and-lease-back-Modell können poolfähige Standardlastträger auch in den sprintBOX Behälterpool integriert und für Kunden liquiditätsbringend zwischenvermietet werden. „Unser Angebot ist so flexibel und divers wie die Bedürfnisse unserer Kunden“, erklärt Heiko Raab, Geschäftsführer der sprintBOX GmbH.

Rundum-Service für den gesamten Behälterkreislauf

Darüber hinaus präsentiert sprintBOX, wie sich Mietbehälter in ein umfassendes 360°-Behältermanagement integrieren lassen. Auf Wunsch übernimmt das Unternehmen die komplette operative Behälterlogistik, sammelt verschmutzte Behälter am Produktionsstandort ein, reinigt sie, und versorgt Lieferanten mit individuellen Behältersätzen aus dem nächstgelegenen Depot. Das Unternehmen greift dabei auf ein Netz mit 40 Depotstandorten in Deutschland, Österreich und Polen zurück. Eine speziell für das Behältermanagement entwickelte Software sorgt jederzeit für Transparenz im Hinblick auf Bestände und Bewegungen und ermöglicht die effiziente Steuerung und Verwaltung der Behälter.

sprintBOX GmbH, Halle 6, Stand 446

Nachwuchskräfte für Schäflein AG: Neue Azubis starten in die Berufsausbildung

Röthlein, 04.09.2019. Am Montag begrüßte die Schäflein AG mit Sitz in Röthlein 20 neue Auszubildende. Sie verstärken die Standorte des Transport- und Logistikdienstleisters rund um Schweinfurt.

„Wir haben unser Geschäftsvolumen in den letzten zehn Jahren verdoppelt und wollen weiterhin wachsen“, erklärt Achim Schäflein, Vorstandsvorsitzender der Unternehmensgruppe. „Die Ausbildung des eigenen Nachwuchses ist dementsprechend nicht nur ein Bekenntnis zur Region, sondern auch eine Investition in die Zukunft.“ Zum ersten September starteten die Nachwuchskräfte ihre Ausbildung zum Kaufmann beziehungsweise zur Kauffrau für Büromanagement sowie für Spedition und Logistikdienstleistung, zum Fachlagerist und Berufskraftfahrer.

Zum Auftakt besuchten die Schäflein-Azubis drei Tage lang diverse Workshops, um alle Unternehmensbereiche kennenzulernen und absolvierten eine Unternehmensrallye. Hier arbeiteten sie in kleinen Gruppen gemeinsam an Challenges, die nur mithilfe von bestehenden Mitarbeitern gelöst werden konnten. Ziel war es, die Vernetzung untereinander zu fördern und die Hemmschwelle, auf die zukünftigen Kollegen zuzugehen, abzubauen. „Wir geben unseren Nachwuchskräften damit von Anfang an das nötige Rüstzeug mit. Denn gerade in der Logistik ist eine gute Kommunikation untereinander die Basis für Zuverlässigkeit gegenüber unseren Kunden. Hier gilt es, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter frühzeitig mitzunehmen und zu befähigen“, so Dana Prozeller, Leiterin Ausbildung.

 

Im Bild: Die neuen Azubis mit Dana Prozeller, Leiterin Ausbildung (vorne rechts) und Julia Buhlheller, Ausbilderin für die angehenden Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung (vorne links).

Schäflein feiert sein 80-jähriges Bestehen mit großem Mitarbeiter- und Familienfest in Grettstadt

80 Jahre Wachstum und kein Ende in Sicht. Das war der Tenor bei der großen Schäflein-Jubiläumsfeier am vergangenen Wochenende. Das Unternehmen hatte Freunde und Mitarbeiter mit Familie dazu eingeladen, den Geburtstag des Unternehmens gebührend zu feiern. 1.500 Menschen trafen sich am Samstag, 03.08.2019 auf dem Festival-Gelände in Grettstadt, um auf die Erfolge des Transport- und Logistik-Unternehmens anzustoßen. Gründe zur Freude gab es in der Vergangenheit zur Genüge und so soll es auch in Zukunft bleiben. Eine Wachstumsgrenze bei Schäflein scheint es nicht zu geben. 1939 von Alfons Ludwig Schäflein gegründet, startete das Transportunternehmen mit drei Zugmaschinen. Heute arbeiten mehr als 1.650 Mitarbeiter an 25 Standorten in Deutschland, Österreich und Polen für den Logistikdienstleister, der stetig weiter wächst. Allein in diesem Jahr werden drei neue Standorte errichtet bzw. sind vor kurzem in den Live-Betrieb übergegangen: in Leipzig, Berlin und am Hauptsitz Röthlein. Hier entsteht ein neues Europa-Distributionszentrum, das die gesamte Logistikfläche des Unternehmens um 25.000 qm auf dann 300.000 qm vergrößert. Der Vorstandsvorsitzende Achim Schäflein berichtete den Gäste mit Stolz von den aktuellen Projekten und ist überzeugt, die Zahl der Mitarbeiter in den nächsten Jahre stetig erhöhen zu können, wenn nicht gar zu verdoppeln. Sein Dank gilt heute genau wie in der Vergangenheit seinen Mitarbeitern: „Ohne euch hätten wir das nicht geschafft!“

 

Im Bild: Ein Blick auf das Schäflein Festival-Gelände

Schäflein baut Logistikzentrum in Leipzig

Die Region Leipzig ist aktuell der Industrie- und Logistik-Hot-Spot in Deutschland. Zukünftig wird Schäflein auch hier präsent sein. Der Spatenstich für den ersten Bauabschnitt mit 14.000 qm ist bereits erfolgt. Die Fertigstellung ist zum Jahreswechsel geplant. Ein zweiter Bauabschnitt mit zusätzlichen 10.000 qm Hallenfläche ist derzeit geplant und kann kurzfristig realisiert werden.

„Mit dem Standort Leipzig haben wir direkten Anschluss an die Industrieregion Leipzig-Halle.“, erklärt Achim Schäflein, Chef der Schäflein AG. „Die Lage ist perfekt. Unser Logistikzentrum ist direkt am Autobahnkreuz A9/A14 und in unmittelbarer Sichtweite zum Flughafen Leipzig.“