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Digitale Ausbildungswoche: Schäflein geht neue Wege

Mädchen besucht digitale Ausbildungswoche

Zum ersten Mal veranstaltet das Röthleiner Transport- und Logistikunternehmen eine vollständig digitale Ausbildungsmesse. Vom 22. bis zum 26. Februar können Interessierte die Ausbildung bei Schäflein virtuell entdecken.

Täglich wird unter www.schaeflein.de/ausbildungswoche/html ein anderer Ausbildungsberuf vorgestellt. Und wer könnte das besser als die Auszubildenden selbst. In kurzen Videos geben sie einen Einblick in ihre Tätigkeiten, erzählen von ihren Erfahrungen und berichten darüber, was die Ausbildung bei Schäflein ausmacht.

Im Live-Chat beantwortet das Team rund um Ausbildungsleiterin Dana Prozeller täglich von 08.00 bis 15:00 Uhr sämtliche Fragen der potenziellen Bewerber und Bewerberinnen. „Kein langer, umständlicher Mailaustausch, sondern schnelle und direkt Auskünfte im Live-Chat,“ verspricht Prozeller und ergänzt: „Wir sind startklar und freuen uns sehr auf den Austausch mit allen Interessierten“. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Schule und dann?

Viele Schülerinnen und Schüler stehen gerade vor der Frage, wie es nach der Schule weitergehen soll. Laut Dana Prozeller bietet die Logistikbranche sehr gute Perspektiven für Berufseinsteiger: „Die Coronapandemie hat gezeigt, dass Logistik systemrelevant ist. Ohne Transporte und Warenumschlag läuft nichts“.
Die Unternehmensgruppe Schäflein bildet aktuell in folgenden Berufen aus: Fachkraft für Lagerlogistik bzw. Fachlagerist (m/w/d), Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung (m/w/d), Fachinformatiker für Systemintegration (m/w/d), Berufskraftfahrer (m/w/d), Kfz-Mechatroniker mit Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik (m/w/d), Duales Studium BWL – Spedition, Transport und Logistik. Mehr Informationen und einen detaillierten Zeitplan finden Interessierte hier.

Schäflein-Azubis zeigen soziales Engagement

Auszubildende bei Schäflein lernen, dass soziales Engagement wichtig ist.

Knapp 50 Auszubildende der Schäflein-Gruppe nutzten rund um den Jahreswechsel die Chance, soziales Engagement zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen. Mit verschiedenen gemeinnützigen Aktionen unterstützten sie soziale Einrichtungen und Projekte in der Region.

„Wir durften uns selbst überlegen, welchen Organisationen wir helfen und in welcher Form wir uns einbringen möchten“, erzählt die angehende Bürokauffrau Sarah Pöhlmann. Ihre Gruppe hatte sich dazu entschlossen, Weihnachtsbriefe an verschiedene Seniorenzentren zu schreiben. Mit über 100 handgeschriebenen und individuellen Texten stimmten sie die Bewohnerinnen und Bewohner auf Weihnachten ein.
„Für uns bedeutet Ausbildung, dass neben der fachlichen Kompetenz auch die Persönlichkeit der jungen Menschen gefördert wird. Dazu gehört es, soziales Engagement zu fördern und den Wert von Eigeninitiative erfahrbar zu machen“, betont Christoph Heller, Vorstand der Schäflein-Gruppe.

Vielfältige Projekte wurden unterstützt

Der Kreativität waren bei der Wahl des Projekts keine Grenzen gesetzt. Drei Gruppen stellten zum Beispiel ihre Back- und Bastelkünste unter Beweis und überraschten das AWO Seniorenzentrum in Schwebheim mit selbstgebackenen Kuchen und handgefertigter Weihnachts- und Osterdeko sowie das Kinderheim Marienthal mit selbstgebackenen Plätzchen. Andere sammelten Spendengelder, beispielsweise mithilfe eines firmeninternen Weihnachtsbaumverkaufs. Die Erlöse und Spenden der Aktionen kamen der Heilpädadogischen Tagesstätte im Sozialdienst katholischer Frauen Würzburg, dem Tierheim Schwebheim und dem Jugendhilfezentrum Maria Schutz in Grafenrheinfeld zugute.

Und da rund um Weihnachten gerade bei Kindern Geschenke hoch im Kurs stehen, durften auch Geschenkaktionen nicht fehlen. Mit der Unterstützung der Schäflein-Belegschaft konnten 50 Weihnachtsgeschenke an das Jugendhilfezentrum Maria Schutz übergeben werden. Außerdem sammelten die Schäflein Azubis insgesamt 400 Pakete für die Johanniter-Weihnachtstrucker ein, die diese an notleidende Menschen in Südosteuropa weiterverteilten. So vielfältig und unterschiedlich die Aktionen auch waren, der Tenor war derselbe: „Es hat sehr viel Spaß gemacht, so vielen Menschen in dieser schwierigen Zeit eine Freude zu bereiten“, waren sich die Auszubildenden einig.

Schäflein baut neues Logistikzentrum in Marktheidenfeld

Baustelle in Marktheidenfeld

Die Schäflein-Gruppe erweitert ihr Standortnetz in Mainfranken: Der unterfränkische Transport- und Logistikdienstleister entwickelt ein Multi-User-Logistikzentrum in Marktheidenfeld bei Würzburg und investiert dafür zehn Millionen Euro. Die Fertigstellung der 15.000 Quadratmeter großen Logistikplattform ist für das zweite Quartal 2021 geplant.

Die Planung und Konzeption des Neubaus, dessen Dachfläche zur Hälfte begrünt wird, erfolgt durch die Schäflein-eigene Immobilien-Projektentwicklung. „So können unsere Kunden ihre individuellen Anforderungen an die neue Anlage noch während der Bauphase einbringen. Zudem sind die Abstimmungswege zwischen den Projektbeteiligten kurz“, erklärt Achim Schäflein, Vorstandsvorsitzender der Unternehmensgruppe.

Betrieben wird das neue Logistikzentrum zunächst für drei international agierende Bestandskunden aus den Bereichen Automotive, Maschinen- und Anlagenbau und Verpackung. Darüber hinaus bietet der Neubau Kapazitäten für die Zusammenarbeit mit weiteren Auftraggebern.

Logistikplattform für integrierte Leistungen

In unmittelbarer Nähe zu den Kundenwerken und der Autobahn A3 gelegen, bietet der Standort ideale Voraussetzungen für integrierte Logistikdienstleistungen. Neben der Steuerung der getakteten Produktionsversorgung übernimmt Schäflein für seine Kunden das Behältermanagement inklusive Reinigung. Des Weiteren kommissionieren und verpacken die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Fertigwaren im Rahmen der Distributionslogistik und organisieren den weltweiten Versand.

Schäflein setzt auf Nachwuchs

Neue Azubis vor selbst gestalteter Lkw-Plane

Zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres begrüßt die Schäflein-Gruppe allein in Röthlein und Umgebung 25 Nachwuchskräfte. Damit stellt das Unternehmen die Weichen für nachhaltiges Wachstum.

Los ging es mit zwei Tagen in lockerer Atmosphäre im Jugendgästehaus Schweinfurt, wo sich die neuen Auszubildenden kennenlernen und beim gemeinsamen Bewältigen kleiner Herausforderungen ein Stück weit zusammenwachsen konnten. Bei Rundgängen durch die verschiedenen Logistikhallen rund um Schweinfurt erhielten sie bereits erste Einblicke in das operative Geschäft des Transport- und Logistikdienstleisters mit Hauptsitz in Röthlein.

Alle Stellen besetzt

„Ich freue mich besonders, dass wir in diesem Jahr so viele junge Menschen für uns gewinnen und alle offenen Stellen besetzen konnten“, so Achim Schäflein, Vorstandsvorsitzender der Unternehmensgruppe. „Ausbildung ist für uns der erste Schritt beim Heranziehen zukünftiger Führungskräfte und damit ein zentraler Baustein für ein nachhaltiges Wachstum. Besonders dieses Jahr, wo in der Wirtschaft aufgrund der Coronakrise etwas Unsicherheit herrscht, haben wir durch unser breites Ausbildungsangebot ein Zeichen gesetzt.“

Insgesamt haben zum 01.09. in der Schäflein-Gruppe, der Schäflein Truck Service GmbH und dem Joint Venture Röthlein Logistik 40 Azubis ihre berufliche Laufbahn begonnen. Gemeinsam heißen die Firmen 21 angehende FachlageristInnen, fünf Fachkräfte für Lagerlogistik, sieben Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung, zwei FachinformatikerInnen für Systemintegration, zwei Berufskraftfahrer, eine Bürokauffrau, einen Nfz-Mechatroniker und einen dualen Studenten willkommen.

Transportservice für Schweinfurter Händler

Um Händlern vor Ort schnell eine Möglichkeit zu geben, weiter an ihre Kunden aus Schweinfurt und Umgebung zu verkaufen, haben drei regionale Unternehmen einen Kurierdienst ins Leben gerufen. Die Schäflein AG aus Röthlein liefert Waren bis 500 Kilogramm noch am selben Tag an. EIKONA AG und Fleetboard Logistics aus Volkach stellen die Software kostenlos zur Verfügung. Auch die Stadt Schweinfurt unterstützt.

Viele Einzelhändler im unterfränkischen Schweinfurt mussten aufgrund der aktuellen Beschränkungen in Bayern ihre Geschäfte schließen. Um ihnen nun einen Weg zu bieten, Waren an ihre Kunden in der Stadt oder den umliegenden Landkreis liefern zu können, hat die Schäflein AG einen kostengünstigen Kurierdienst gestartet. Für Gebühren zwischen 4,50 Euro und 35 Euro liefert der Logistiker Waren bis zu einem Gewicht von 500 Kilogramm noch am selben Tag an. Die Nutzung ist einfach: Auf der Internetseite schaefleincity.de erteilen Händler verbindliche Transportaufträge, geben dafür Abhol- und Zustelladresse ein – und schon geht es los.

Für den neuen Service stellt der Sennfelder Fahrradhersteller WINORA-STAIGER E-Bikes der Marke HAIBIKE inklusive Lastenanhänger kostenlos zur Verfügung. Damit erfolgt ein Großteil der Fahrten schnell und emissionsfrei. Güter bis 150 Kilogramm werden zusätzlich mit Pkw transportiert, für Produkte bis 500 Kilogramm setzt der Logistiker Vans ein.

Mietfreie Servicecentrale, kostenlose IT-Lösung

Den schnellen Start in den Kurierdienst schafft Schäflein durch die Unterstützung zweier Softwareanbieter aus der Region, die dem Dienstleister eine kostenlose IT-Lösung zur Verfügung stellen. Die EIKONA AG und die Fleetboard Logistics GmbH aus Volkach haben dazu eine Kombination aus Webportal und Auftragssteuerung entwickelt. Von EIKONA stammt dabei die Auftragserfassung über das Internet sowie eine Datenschnittstelle zu HABBL. Mit der App von Fleetboard Logistics werden die Kuriere gesteuert. Sie läuft auf jedem Android Smartphone und leitet den einzelnen Fahrer durch den Transportprozess inklusive Navigation zum Empfänger. Darüber hinaus überträgt sie Statusinformationen bis hin zur Zustellung und während des Transports die aktuelle Position der einzelnen Fahrer in das zugehörige Webportal. „Diese Kombination funktioniert so aus dem Stand auch bei jedem anderen Unternehmen. Wir bieten sie allen Logistikern, die Einzelhändler unterstützen wollen, während der Wirtschaftsbeschränkungen kostenlos an“, erklärt Manuel Drescher, Geschäftsführer der Fleetboard Logistics GmbH und Aufsichtsrat der EIKONA AG. Für die Einsatzzentrale des neuen Kurierdiensts hat die Stadt Schweinfurt einen Raum im Gründerzentrum mietfrei bereitgestellt.

Weitere Informationen: https://schaefleincity.de

Kundeninformation zum Coronavirus

Sehr geehrte Damen und Herren,

inzwischen hat das Coronavirus ganz Deutschland erreicht. Bund und Länder haben grundlegende Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung eingeleitet. Auch die Schäflein-Gruppe ist sich ihrer Verantwortung bewusst und nimmt die Situation sehr ernst.

Als Unternehmensgruppe haben wir bei Schäflein ein weitreichendes Maßnahmenpaket ergriffen. Ziel ist es, das operative Geschäft weiterhin zuverlässig zu bewerkstelligen und gleichzeitig die Gesundheit unserer Mitarbeiter*innen, Geschäftspartner*innen und Kunden zu schützen.

Zunächst gilt es festzuhalten, dass bislang kein bestätigter Fall einer Infektion mit dem Coronavirus im Unternehmen vorliegt.

Aktuelle Maßnahmen

Um die Maßnahmen nachhaltig über alle Geschäftsbereiche und alle Standorte in Deutschland, Österreich und Polen hinweg umzusetzen, haben wir ein engmaschiges, innerbetriebliches Kommunikationsnetz aufgebaut. An dessen Spitze wurde eine Task Force installiert, die sich aus dem Vorstand, der Geschäftsführung und den Führungskräften der Schäflein-Gruppe zusammensetzt.

Für alle Mitarbeiter*innen sowohl in den administrativen als auch den operativen Bereichen gelten strenge Hygiene- und Verhaltensregeln. Zudem wurden umfassende Maßnahmen ergriffen, die darauf abzielen, unnötige direkte Kontakte innerhalb des Unternehmens sowie mit Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner*innen zu vermeiden, um so das individuelle Infektionsrisiko zu verringern. Dazu gehört die Aufteilung der Abteilungen, die Einhaltung eines Mindestabstands zwischen Personen, die Einschränkung von Geschäftsreisen, die Absage von Meetings bzw. ihr Ersatz durch virtuelle Meetings und die Einrichtung einer physischen Schleuse zwischen externen Fahrer*innen oder Lieferanten und Mitarbeiter*innen der Schäflein-Gruppe.

Über die bereits implementierten Maßnahmen hinaus wurde ein umfassender, betrieblicher Pandemieplan entwickelt. Als Logistikunternehmen sind wir uns unserer besonderen Verantwortung im Hinblick auf die Versorgungssicherheit der Industrie und auch der Privathaushalte bewusst. Dementsprechend unternehmen wir alles dafür, das operative Geschäft auch bei etwaigen angeordneten Quarantänemaßnahmen und größeren Einschränkungen aufrechtzuerhalten.

Aktueller Stand zum operativen Geschäft

Stand heute verläuft das operative Geschäft weitestgehend normal. Punktuell kann es jedoch zu Laufzeitverzögerungen und Engpässen kommen. Sollten vorhersehbare Probleme auftreten, die den uneingeschränkten Betrieb verhindern, wird Schäflein seine Kunden und Lieferanten selbstverständlich unverzüglich darüber informieren. Denn eine offene und transparente Kommunikation ist uns besonders wichtig.

Wir bitten Sie, dringende Terminsendungen und Sendungen von im Sinne der „Allgemeinen Versorgungssicherheit“ kritischen Waren direkt mit Ihren persönlichen Ansprechpartnern bei Schäflein abzusprechen.

Trotz aller Maßnahmen und Vorkehrungen sowie der eng abgestimmten Kommunikation ist es leider nicht auszuschließen, dass Termine aufgrund von Umständen, die außerhalb der Kontrolle der Schäflein-Gruppe liegen, nicht eingehalten werden können. Dies gilt insbesondere für Transporte aus und in die bekannten Risikogebiete sowie für Transporte in Länder, für die erhöhte Grenzkontrollen gelten.

Es liegt in unserer Verantwortung, unseren Teil zur Verlangsamung der Ausbreitung beizutragen und die Gesundheit unserer Mitarbeiter*innen, Geschäftspartner*innen und Kunden zu schützen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe und stehen Ihnen jederzeit für Ihre Fragen zur Verfügung.

Der Vorstand der Schäflein-Gruppe

Achim Schäflein                    Bernd Schäflein                  Christoph Heller

Schäflein kauft Gelände der Gerhardt Transport

Schäflein kauft Gelände der Gerhardt Transport GmbH.

Die Schäflein-Gruppe wächst weiter: Das Transport- und Logistikunternehmen hat sich das ehemalige Gelände der Gerhardt Transport GmbH im Röthleiner Gewerbegebiet gesichert. Zur Jahresmitte wird Schäflein seine Nutzfahrzeugwerkstatt vom bisherigen Gelände in Schwebheim an den neuen Standort verlagern.

Das rund 30.000 Quadratmeter große Areal direkt gegenüber dem Hauptsitz der Schäflein AG bietet der Schäflein Nutzfahrzeug-Service GmbH ideale Voraussetzungen für den Betrieb ihrer IVECO-Vertragswerkstatt. Das Gelände verfügt über ausreichend Standflächen für Service- und Reparaturfahrzeuge, eine Waschanlage und eine eigene Tankstelle. Zudem ist es mit einem hochwertig ausgestatteten Werkstattgebäude inklusive moderner Diagnosestationen, Bremsenprüfstand sowie Licht- und Abgasprüfanlage bebaut.

Umfassender Service

Die Schäflein-Nutzfahrzeugwerkstatt bietet einen Rundum-Service für Lkw, Transporter, Omnibusse und Kommunalfahrzeuge aller Marken. Zum Portfolio gehören gesetzliche Prüfungen wie Abgasuntersuchung (AU), Hauptuntersuchung (HU), UVV-Prüfung, Fahrtenschreiberprüfung, Bremsenprüfung und Sicherheitsprüfung (SP). Weitere Leistungen umfassen Reifen- und Klimaservice sowie Reparaturen aller Art von kleinen Blechschäden bis zur kompletten Unfall- und Karosserieinstandsetzung. Verbaut werden ausschließlich Original-Ersatzteile. Der Werkstatt sind ein Ersatzteilhandel, ein Handel für Neu- und Gebrauchtfahrzeuge der Marke IVECO und ein Vermietservice für Lkw, Auflieger und Anhänger angegliedert. Geplant ist zudem ein 24/7-Service mit mobilem Werkstattwagen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem neuen Standort Kapazitäten für das weitere Wachstum der Schäflein Nutzfahrzeug-Service GmbH schaffen konnten“, so Achim Schäflein, Vorstandsvorsitzender der Schäflein AG über die Investition.

Das bisherige, 10.500 Quadratmeter große Gelände der Schäflein Nutzfahrzeugwerkstatt in der Moritz-Fischer-Straße in Schwebheim wurde an die Gemeinde Schwebheim verkauft.

Schäflein kauft Gelände der Gerhardt Transport GmbH.
Wachstum am Hauptstandort: Die Schäflein-Gruppe kauft das Gerhardt-Gelände und betreibt dort ab Mitte 2020 ihre Nutzfahrzeugwerkstatt.

Winora Group bündelt Logistik in neuem Versandzentrum der Schäflein AG

Neues Versandlager der Schäflein AG in Röthlein

Im Industriegebiet im unterfränkischen Röthlein bei Schweinfurt laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. Die Schäflein AG baut dort ein neues Europa-Distributionszentrum und investiert dafür 18 Millionen Euro. Hauptkunde ist die Winora Group aus Schweinfurt. Das neue Logistikzentrum dient dem Fahrradhersteller als Drehscheibe für den europaweiten Versand von Bikes und E-Bikes der Marken WINORA und HAIBIKE.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Sennfelder Fahrradhersteller und dem Logistikunternehmen Schäflein mit Hauptsitz in Röthlein besteht bereits seit den 50er-Jahren. Was damals mit dem Versand einzelner Fahrräder begann, ist heute eine hochkomplexe Bike-Logistik. Durch die steigende Nachfrage an E-Bikes steht sie aktuell vor neuen, spannenden Herausforderungen.

Erhöhter Platzbedarf durch steigende E-Bike-Verkaufszahlen

Wie das Recherche-Institut Statista berichtet, stieg der Absatz von E-Bikes in Deutschland von 150.000 Stück in 2009 auf 980.000 in 2018 . Ein Trend, der auch bei der Winora Group deutlich spürbar ist. Während der unterfränkischen Fahrradhersteller 2012 noch zu 80 Prozent Non-E-Bikes und zu 20 Prozent E-Bikes umgeschlagen hat, hat sich das Verhältnis 2017 erstmals umgekehrt. Aus logistischer Sicht bedeutete diese Entwicklung eine Explosion des zu lagernden Volumens. Denn die hochwertigen E-Bikes werden ausschließlich in schützenden Vollkartons verpackt. Zusätzlich zum bestehenden, zentralen Versandlager für die Winora Group in Röthlein waren diverse weitere Außenläger nötig, um das Volumen zu bewältigen.
Diese führt die Winora Group im neuen 25.000 Quadratmeter großen Europa-Distributionszentrum der Schäflein AG zusammen. Das Logistikunternehmen investiert dafür 18 Millionen Euro. „Wir glauben an unseren Kunden und sein Portfolio. Mit seinen modernen und innovativen Produkten der Marken WINORA und HAIBIKE trifft die Winora Group stets den Puls der Zeit“, so Achim Schäflein, Geschäftsführer der Schäflein AG.

Steigerung auf 72.000 Bikes

Die Winora Group wird mit 11.000 Quadratmetern Lagerfläche über 40 Prozent des neuen Multi-User-Standorts belegen. Weitere 4.500 Quadratmeter sind variabel zubuchbar. In Zahlen bedeutet dies eine Steigerung der maximalen Lagerkapazität von 45.000 auf 72.000 Räder im neuen Lager. Dieses wird ganz nach den Anforderungen der Bike-Logistik ausgerüstet. „Die Schäflein AG begleitet uns seit Jahrzehnten bei unserem Wachstum und schafft mit einer zukunftsfähigen Logistik die nötigen Voraussetzungen, damit wir in einem sich schnell verändernden Wettbewerbsumfeld weiterhin erfolgreich bestehen können“, erklärt Dominik Thiele, Regional Director D-A-CH.

20 Ladetore, um über 1.000 Bikes mehr zu versenden

Um kurze Lieferzeiten zu gewährleisten, setzt Schäflein auf eine optimierte Lagerlogistik. Sie zeichnet sich durch kurze Wege und einem geringen Nachschubaufwand aus. Häufig abgerufene Artikel, sogenannte Schnelldreher, lagern in einem eigenen Bereich. B- und C-Artikel sind in Hochregallagern mit einem Kommissionierbereich auf Bodenebene untergebracht. Bei der Entnahme der Räder setzt Schäflein auf induktionsgeführte Stapler. Sie halten stets den optimalen Abstand zum Regal, damit sich der Kommissionierer ganz auf den Pickvorgang konzentrieren kann. Über 20 Ladetore können im neuen Lager dann statt bisher 1.400 je 2.500 Fahrräder täglich angeliefert beziehungsweise versendet werden.

Skalierbare Prozesse

Auf saisonale Spitzen im Fahrradhandel und wachstumsbedingte Mengenänderungen bei der Winora Group reagieren die Logistiker mit flexiblen Prozessen und angepasster Technik. Je nach Bedarf stellt der Kommissionierer nach dem Mann zur Ware-Prinzip einzelne Aufträge komplett zusammen oder wickelt mehrere Kundenaufträge gleichzeitig ab. Bei der gleichzeitigen Bearbeitung entnimmt er mit seinem Stapler je Fach gleich Artikel für mehrere Kundenaufträge. Die eigentliche Auftragszusammenstellung erfolgt in diesem System erst im Versand. Zusätzliche Wägen an den Staplern sorgen für maximale Effizienz. Zudem sieht die Schäflein AG beim Bau der Halle bereits diverse Automatisierungslösungen der Lagerlogistik 4.0 vor. Geplant ist beispielsweise der Einsatz von autonomen Staplern und fahrerlosen Transportsystemen zur Ergänzung der manuellen Abläufe.

Transparente Prozesse: Sendungsverfolgung möglich

Von der Anlieferung der Bikes im Lager über den Versand und die einzelnen Transportstationen bis zur Zustellung beim Kunden werden sämtliche Bewegungen erfasst. Alle Informationen laufen zentral im Schäflein Datencubus zusammen. Sollte eine Lieferung bestimmte Zwischenkontrollpunkte nicht rechtzeitig erreichen, erkennen die Logistiker die Abweichungen sofort und können gegebenenfalls korrigierend eingreifen. Auch der angebundene Händler wird informiert. Über eine mobile Webapplikation ist der Auftragsstatus der Sendung jederzeit einsehbar. Zudem bietet die Anwendung weitere Services wie eine übersichtliche Auftragshistorie und eine nutzerfreundliche Reklamationsabwicklung.

FachPack 2019: sprintBOX stellt Miete in den Fokus

Der Full-Service-Dienstleister für das Management von Mehrwegbehältern stellt auf der FachPack in Nürnberg seine Bandbreite an Lösungen rund um Miete, Leasing und Pooling von Behältern in den Fokus. Verschiedenste Boxen, Blister und Trays sind im Portfolio verfügbar.

Vom 24.–26. September informiert sprintBOX über die Vorteile von Miet- sowie Sale-and-lease-back-Modellen, um auf Spitzenbedarfe sowie temporäre Überhänge an Mehrwegbehältern zu reagieren. Ziel ist es, Unternehmen bei der Vermeidung unnötiger Kapitalbindung für nicht produktionsrelevante Assets zu unterstützen.

Flexibel mieten, Liquidität schonen

Das Angebot reicht von der flexiblen Miete standardisierter Mehrwegbehälter aus dem sprintBOX Behälterpool über Mietkaufmodelle vor allem für Sonderlastträger bis hin zum sogenannten Rückmietverkauf für kundenseitig vorhandene Behälterbestände. Beim Sale-and-lease-back-Modell können poolfähige Standardlastträger auch in den sprintBOX Behälterpool integriert und für Kunden liquiditätsbringend zwischenvermietet werden. „Unser Angebot ist so flexibel und divers wie die Bedürfnisse unserer Kunden“, erklärt Heiko Raab, Geschäftsführer der sprintBOX GmbH.

Rundum-Service für den gesamten Behälterkreislauf

Darüber hinaus präsentiert sprintBOX, wie sich Mietbehälter in ein umfassendes 360°-Behältermanagement integrieren lassen. Auf Wunsch übernimmt das Unternehmen die komplette operative Behälterlogistik, sammelt verschmutzte Behälter am Produktionsstandort ein, reinigt sie, und versorgt Lieferanten mit individuellen Behältersätzen aus dem nächstgelegenen Depot. Das Unternehmen greift dabei auf ein Netz mit 40 Depotstandorten in Deutschland, Österreich und Polen zurück. Eine speziell für das Behältermanagement entwickelte Software sorgt jederzeit für Transparenz im Hinblick auf Bestände und Bewegungen und ermöglicht die effiziente Steuerung und Verwaltung der Behälter.

sprintBOX GmbH, Halle 6, Stand 446