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Stellschraube E-Commerce-Logistik: Wie sie zum Erfolg im Onlinehandel beiträgt

Mit E-Commerce Fulfillment mehr Erfolg

Computerbildschirm oder Handydisplay dienen als Schaufenster, Laufkundschaft nennt man Surfer und Stammkunden sind registrierte Shopper. Der Onlinehandel boomt und gilt als unverzichtbarer Baustein für ein zeitgemäßes Vertriebskonzept. Doch die Anforderungen der Endkunden sind hoch. Jochen Hauke, Niederlassungsleiter und E-Fulfillment-Experte bei der Schäflein AG, erklärt, welche Optimierungsmöglichkeiten es im Lager gibt und worauf Onlinehändler achten sollten.

 

Die Lieferzeit ist im Onlinehandel ein ausschlaggebendes Kriterium für die Zufriedenheit der Kunden. Wo sind im Lager die besten Hebel, um Zeit zu sparen?

Neben schlanken Prozessen und einer sinnvollen Lagerhaltung basierend auf einer ABC-Klassifizierung spielt hier ein gewisser Automatisierungsgrad eine ganz wichtige Rolle. In unseren Lagern setzen wir in der E-Commerce-Logistik beispielsweise auf Automatische Kleinteilelager (AKL). Die Artikel werden vollautomatisch gepickt und nach dem Prinzip Ware zum Mann über Förderstrecken zu Kommissionierplätzen transportiert. Gerade in Spitzenzeiten bringt das viel Entlastung. Im Bereich Sackware arbeiten wir mit Vakuumsauggeräten, um schnell und ergonomisch zu kommissionieren. Gerade für Zentrallager gewinnt auch das Cross-Docking immer mehr an Bedeutung. Dabei werden eingehende Positionen, für die bereits Bestellungen vorliegen, nicht mehr eingelagert. Stattdessen werden sie gegebenenfalls noch mit Artikeln aus dem Lager zusammengeführt und direkt auf den Versand vorbereitet. Unsere Aufgabe ist es, für jeden Kunden beziehungsweise jedes Produkt die passende Optimierungsmöglichkeiten zu finden – immer mit dem Ziel, die Durchlaufzeiten zwischen Auftragseingang und Auslieferung zu verkürzen.

Dann folgt der Versand. Hier ist es ideal, wenn sich das Lager in unmittelbarer Nähe eines Speditionsterminals befindet. Die Logistikzentren der Schäflein AG in Mainfranken beispielsweise sind über das Umschlagsterminal der Schäflein Spedition in Röthlein direkt an das CargoLine-Netzwerk und damit an die weltweit wichtigsten Handelszentren angebunden.

 

Wieso ist es so wichtig, die Durchlaufzeiten im Lager zu verkürzen?

Kurze Durchlaufzeiten im Lager bedeuten, dass wir die Cut-off-Zeit nach hinten schieben können. Darunter versteht man den spätesten Zeitpunkt, an dem ein Händler uns Bestelldaten übermitteln muss, damit die geforderte Lieferzeit eingehalten werden kann. Diesen Vorteil können Händler direkt an ihre Kunden weitergeben, indem sie die Bestellfenster für Same-Day-/ bzw. Next-Day-Lieferungen länger offenlassen. Im Onlinehandel beginnt Kundenservice schon in der Logistik.

 

Wenn man über die Herausforderungen in der E-Commerce-Logistik spricht, ist häufig die Rede von Volatilität – also kurzfristigen Schwankungen im Bestellvolumen. Wie kommen diese Schwankungen zu Stande und wie kann man sich im Lager dafür rüsten?

Die Gründe dafür können vielfältig sein. Es gibt unvorhersehbare Schwankungen, wie wir sie, bedingt durch Hamsterkäufe, in der Coronakrise erlebt haben. Dagegen kann man sich ein Stück weit durch den angesprochenen, hohen Automatisierungsgrad und generell flexible Strukturen, die mit dem Bedarf „atmen“, wappnen. Unsere Erfahrung zeigt, dass auch eine gute Kommunikation zwischen Logistiker und Händler beziehungsweise Händler und Endkunde unerlässlich ist, zum Beispiel, um auf verlängerte Lieferzeiten hinzuweisen.

Darüber hinaus gibt es bei bestimmten Produkten saisonale Schwankungen, die man als Logistiker bereits erwartet und mit einer guten Personalplanung abfedern kann. Das kennen wir zum Beispiel aus der Bikelogistik. Die Königsdisziplin ist jedoch die Nutzung von Big Data. Hier geht es darum, das Bestellvolumen für alle Artikel eines Händlers – und damit letztendlich das Konsumverhalten der Endkunden – in ganz regelmäßigen und kurzen Abständen neu zu bewerten und auf dieser Datenbasis die Logistik ständig zu optimieren. Schäflein ist hier mit einer eigenen Business Intelligence-Abteilung sehr gut aufgestellt und realisiert mit der FHWS verschiedene Projekte zu diesem wichtigen Zukunftsthema.

 

Ob Hobbyhandwerker oder private Tierhalter – viele Endkunden haben Bedarf an Produkten und Lösungen in Profiqualität. So ist es wenig verwunderlich, dass Hersteller und B2B-Händler immer häufiger Anfragen von Privatleuten bekommen. Welche Herausforderungen bringt es mit sich, im selben Lager Logistik für B2B- und B2C-Geschäft zu betreiben?

Das stimmt. Viele Großhändler sowie Hersteller möchten sich, insbesondere auf digitalen Wegen, neue Zielgruppen erschließen. Privatkunden bestellen allerdings meist nur geringe Mengen und die Maßeinheit „Palette“ ist plötzlich überdimensioniert. Wenn das Volumen eine kritische Masse übersteigt, lohnt es sich, im Lager über unterschiedliche Verpackungsstraßen nachzudenken. Für einen unserer Kunden aus dem Bereich Haustechnik haben wir beispielsweise eine Verpackungslösung für den KEP-Versand von Sanitärkeramik implementiert. Auch die Peaks beim Bestellvolumen sind im B2C-Geschäft andere. Viele Privatkunden tätigen ihre Bestellungen häufig am Wochenende. Um das abzufedern, müssen gegebenenfalls Prozesse angepasst werden – auch in der IT. Was letztere angeht, können wir unsere Kunden gemeinsam mit unserem Tochterunternehmen EIKONA vollumfänglich unterstützen.

 

Mit dem B2C-Geschäft geht häufig auch ein höheres Maß an Retouren einher. Welche Stellschrauben gibt es hier?

Es kommt natürlich vor, dass ein Produkt doch nicht gefällt oder nicht passt. Für die Abwicklung dieser Rücksendungen ist ein gutes Retourenmanagement mit schlanken Prozessen in puncto Service ein Muss. Manche Retouren lassen sich aber auch schlichtweg vermeiden. Ich spreche hier von Retouren, die aufgrund von Schäden am Produkt oder an der Verpackung erfolgen. Hier kommt wieder die Datenanalyse ins Spiel: Denn die Frage ist, bei welcher Ware es mit welcher Versandart, Zielrelation, Verpackung und Ladeart zur Reklamation kommt. Mit Hilfe von Big Data werten wir diese Faktoren aus und suchen gegebenenfalls das Gespräch mit dem transportausführenden Spediteur oder KEP-Dienst oder wählen in Zukunft eine Verpackung aus, die dafür sorgt, dass die Ware unbeschadet ankommt.

Schäflein startet lokalen Online-Marktplatz für Schweinfurt

MainEinkauf.de regionaler Online Marktplatz Schweinfurt

Pünktlich zum Muttertag launcht das Röthleiner Logistikunternehmen Schäflein heute den regionalen Online-Shop MainEinkauf.de. Von der Plattform sollen sowohl Kunden als auch Einzelhändler langfristig profitieren.

Ob Frankenwein, Kaffeespezialitäten oder Blumen – auf dem digitalen Marktplatz sind ausschließlich Produkte von Einzelhändlern aus Schweinfurt gelistet. Kunden können bei einer Bestellung Waren von mehreren Händlern gleichzeitig beziehen und sich diese gebündelt nach Hause liefern lassen.

Während das Produktspektrum zum Start noch klein ist, soll es innerhalb der nächsten Wochen auf ein Vollsortiment wachsen. „Alles, was bei Amazon & Co. gekauft werden kann, liegt auch bei Händlern in und um Schweinfurt auf Lager“, ist Raffael Malik, Projektleiter von MainEinkauf.de überzeugt. Die Plattform dient dabei als digitales Schaufenster, über das nach einmaligem Einloggen die ganze Bandbreite an Produkten der Schweinfurter Händler zur Verfügung stehen soll. Im Gegensatz zu den bekannten Onlineriesen bietet der lokale Online-Marktplatz jedoch einige Vorteile.

Gutes tun mit einem Klick

Bei einer Bestellung vor 14 Uhr erfolgt die Lieferung in Schweinfurt und Umgebung noch am selben Tag. „Das schaffen in Schweinfurt selbst die großen Onlinehändler nicht“, so Raffael Malik. Ein Großteil der Lieferungen im Stadtgebiet wird zudem schnell und emissionsfrei mit dem E-Bike abgewickelt. Noch viel wichtiger ist jedoch, dass Kunden mit jedem Einkauf über die Plattform direkt den lokalen Einzelhandel unterstützen. Für Händler ist und bleibt der Verkauf ihrer Produkte über den noch wachsenden Online-Shop kostenlos.

Gemeinsam für die Region

Entstanden ist die Idee zur Plattform beim Aufbau eines Kurierdienstes für Schweinfurter Händler vor vier Wochen. Nachdem im Zuge der Coronakrise zahlreiche Einzelhändler vorübergehend ihre Läden schließen mussten, hatte Schäflein gemeinsam mit weiteren regionalen Unternehmen einen lokalen Transportservice ins Leben gerufen, um sie beim Versand ihrer Waren an Kunden im Stadt- und Landkreis zu unterstützen. „Dabei wurde schnell klar, dass viele lokale Händler noch keinen eigenen Online-Shop haben“, so Raffael Malik.

Mit der Plattform MainEinkauf.de knüpft Schäflein hier an und unterstützt die Schweinfurter Einzelhändler bei der Steigerung ihrer Sichtbarkeit im Netz. „War der Onlinehandel schon vorher ein wichtiger Baustein, so hat er in der Coronakrise noch mehr an Bedeutung gewonnen und wird auch darüber hinaus ein wichtiger Vertriebsweg bleiben, den der Schweinfurter Einzelhandel nutzen muss“, ist sich Malik sicher.

Nachwuchskräfte für Schäflein AG: Neue Azubis starten in die Berufsausbildung

Röthlein, 04.09.2019. Am Montag begrüßte die Schäflein AG mit Sitz in Röthlein 20 neue Auszubildende. Sie verstärken die Standorte des Transport- und Logistikdienstleisters rund um Schweinfurt.

„Wir haben unser Geschäftsvolumen in den letzten zehn Jahren verdoppelt und wollen weiterhin wachsen“, erklärt Achim Schäflein, Vorstandsvorsitzender der Unternehmensgruppe. „Die Ausbildung des eigenen Nachwuchses ist dementsprechend nicht nur ein Bekenntnis zur Region, sondern auch eine Investition in die Zukunft.“ Zum ersten September starteten die Nachwuchskräfte ihre Ausbildung zum Kaufmann beziehungsweise zur Kauffrau für Büromanagement sowie für Spedition und Logistikdienstleistung, zum Fachlagerist und Berufskraftfahrer.

Zum Auftakt besuchten die Schäflein-Azubis drei Tage lang diverse Workshops, um alle Unternehmensbereiche kennenzulernen und absolvierten eine Unternehmensrallye. Hier arbeiteten sie in kleinen Gruppen gemeinsam an Challenges, die nur mithilfe von bestehenden Mitarbeitern gelöst werden konnten. Ziel war es, die Vernetzung untereinander zu fördern und die Hemmschwelle, auf die zukünftigen Kollegen zuzugehen, abzubauen. „Wir geben unseren Nachwuchskräften damit von Anfang an das nötige Rüstzeug mit. Denn gerade in der Logistik ist eine gute Kommunikation untereinander die Basis für Zuverlässigkeit gegenüber unseren Kunden. Hier gilt es, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter frühzeitig mitzunehmen und zu befähigen“, so Dana Prozeller, Leiterin Ausbildung.

 

Im Bild: Die neuen Azubis mit Dana Prozeller, Leiterin Ausbildung (vorne rechts) und Julia Buhlheller, Ausbilderin für die angehenden Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung (vorne links).

Schäflein feiert sein 80-jähriges Bestehen mit großem Mitarbeiter- und Familienfest in Grettstadt

80 Jahre Wachstum und kein Ende in Sicht. Das war der Tenor bei der großen Schäflein-Jubiläumsfeier am vergangenen Wochenende. Das Unternehmen hatte Freunde und Mitarbeiter mit Familie dazu eingeladen, den Geburtstag des Unternehmens gebührend zu feiern. 1.500 Menschen trafen sich am Samstag, 03.08.2019 auf dem Festival-Gelände in Grettstadt, um auf die Erfolge des Transport- und Logistik-Unternehmens anzustoßen. Gründe zur Freude gab es in der Vergangenheit zur Genüge und so soll es auch in Zukunft bleiben. Eine Wachstumsgrenze bei Schäflein scheint es nicht zu geben. 1939 von Alfons Ludwig Schäflein gegründet, startete das Transportunternehmen mit drei Zugmaschinen. Heute arbeiten mehr als 1.650 Mitarbeiter an 25 Standorten in Deutschland, Österreich und Polen für den Logistikdienstleister, der stetig weiter wächst. Allein in diesem Jahr werden drei neue Standorte errichtet bzw. sind vor kurzem in den Live-Betrieb übergegangen: in Leipzig, Berlin und am Hauptsitz Röthlein. Hier entsteht ein neues Europa-Distributionszentrum, das die gesamte Logistikfläche des Unternehmens um 25.000 qm auf dann 300.000 qm vergrößert. Der Vorstandsvorsitzende Achim Schäflein berichtete den Gäste mit Stolz von den aktuellen Projekten und ist überzeugt, die Zahl der Mitarbeiter in den nächsten Jahre stetig erhöhen zu können, wenn nicht gar zu verdoppeln. Sein Dank gilt heute genau wie in der Vergangenheit seinen Mitarbeitern: „Ohne euch hätten wir das nicht geschafft!“

 

Im Bild: Ein Blick auf das Schäflein Festival-Gelände

Schäflein baut Logistikzentrum in Leipzig

Die Region Leipzig ist aktuell der Industrie- und Logistik-Hot-Spot in Deutschland. Zukünftig wird Schäflein auch hier präsent sein. Der Spatenstich für den ersten Bauabschnitt mit 14.000 qm ist bereits erfolgt. Die Fertigstellung ist zum Jahreswechsel geplant. Ein zweiter Bauabschnitt mit zusätzlichen 10.000 qm Hallenfläche ist derzeit geplant und kann kurzfristig realisiert werden.

„Mit dem Standort Leipzig haben wir direkten Anschluss an die Industrieregion Leipzig-Halle.“, erklärt Achim Schäflein, Chef der Schäflein AG. „Die Lage ist perfekt. Unser Logistikzentrum ist direkt am Autobahnkreuz A9/A14 und in unmittelbarer Sichtweite zum Flughafen Leipzig.“

Schäflein erweitert Europa-Distributionszentrum am Standort Röthlein

Mit dem neuen 25.000 qm großen Neubau betreibt das Logistik-Unternehmen dann insgesamt rund 300.000 qm Logistikfläche.

Die Erdarbeiten am neuen Distributionszentrum laufen auf Hochtouren. Wenn alles weiter nach Plan verläuft, werden in einem ersten Bauabschnitt Ende dieses Jahres 9.000 qm und in einem zweiten Bauabschnitt bis zum Ende des ersten Quartals kommenden Jahres rund 16.000 qm Lagerfläche fertiggestellt sein.

Das neue Distributionszentrum ist für Multi-User und Multi-Products ausgelegt und dient unterschiedlichen Handelsunternehmen als Europa-Drehscheibe. Fahrräder, E-Bikes und Zubehör sowie Reifen für LKW, Traktoren und für andere landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge finden hier genauso eine Logistikplattform wie Kunststoff-, Haushalts und Gartenprodukte, um nur einige Beispiele zu nennen. „Unsere Kunden sind sich der zentralen Lage des Standortes bewusst und nutzen diesen als ‚Tor zu Europa‘. Zudem bietet er eine nahezu perfekte Symbiose: Logistik und Spedition liegen nur einen Steinwurf voneinander entfernt“, unterstreicht Achim Schäflein, Vorstandsvorsitzender der Unternehmensgruppe Schäflein.

Schäflein wächst damit auch im 80sten Jahr seines Bestehens weiter, wie Achim Schäflein erklärt: „Was 1939 mit drei Zugmaschinen begann, ist heute ein hochmodernes Logistik-Unternehmen mit 1.650 Mitarbeitern an 25 Logistikstandorten in Deutschland, Österreich und Polen.“

EIKONA Gruppe wächst weiter

Wir freuen uns die Gründung einer neuen Tochterfirma bekanntzugeben.

Am 05. April 2019 wurde die EIKONA Health GmbH gegründet. Kernkompetenz der neuen EIKONA Tochter ist die digitale Vernetzung von Klinik, Arzt und Patient.

Die perfekte Symbiose

Jahrzehntelange Erfahrung mit elektronischen Patientenakten, Steuerung und Analyse von Gesundheitsprozessen gepaart mit der Expertise in Systemintegration und Datenmanagement macht EIKONA Health zum perfekten Partner bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Wir sind stolz auf die Entwicklung innerhalb unserer Gruppe und wünschen unseren neuen Kollegen viel Erfolg.

Mehr zur EIKONA Health gibt es unter: https://www.eikona-health.de

 

im Bild: Die Kollegen der Eikona Health auf der diesjährigen DMEA

CargoLine zeichnet ihre „Partner des Jahres 2018“ aus. Schäflein zählt zu den Top 3

Frankfurt am Main, 27. März 2019 – Bereits zum dritten Mal nach 2010 und 2016 darf sich der Schwelmer Transport- und Logistikdienstleister Schmidt-Gevelsberg über die Auszeichnung zum „CargoLine-Partner des Jahres“ freuen. Den zweiten Rang sicherte sich die Schäflein Spedition aus Röthlein, die damit erstmals eine Position unter den Top 3 belegen konnte. Den dritten Platz eroberte Hartmann International aus Paderborn.

International im Aufwind

Mit dem zweiten Rang ist Schäflein erstmals der Sprung aufs Siegertreppchen gelungen. Dies verdankt der Transport- und Logistikdienstleister vor allem einem deutlichen Ausbau seines internationalen Sendungsvolumens. Darüber hinaus zahlt sich die Tätigkeit von Inhaber Bernd Schäflein als Leiter der Arbeits­kreise Kontraktlogistik und Innovation aus.

„Hohe Transportunternehmerpreise, Fachkräftemangel, eine schwache Verkehrsinfra­struktur, eine beträchtliche Mengenvolatilität ‒ wir sind stolz, dass unsere Partner trotz dieser und anderer Herausforderungen auch 2018 hervorragende Arbeit geleistet haben. Dabei geht es ihnen nicht nur um die Sicherung des eigenen Unternehmens, sondern auch um die Stabilität unseres Netzwerks, wie ihr Engagement in den Gremien unseres Verbunds zeigt. Dieser enge Zusammenhalt zeichnet uns als Kooperation aus“, so Struck.

Messbare Kriterien

Zur Ermittlung der „Partner des Jahres“ bewertet CargoLine alljährlich Leistungen wie die Auslieferquote in vorgegebener Qualität und Zeit, die prozentuale Steigerung der Sendungszahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sowie die Mitarbeit in Arbeitskreisen und Entscheidungsgremien der Kooperation. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Franchisenehmer-Vollversammlung am 20. März in Bad Homburg statt.

 

Über CargoLine

CargoLine GmbH & Co. KG mit Sitz in Frankfurt (Main) steht als Kooperation für standardisierte und systematisierte Stückgutverkehre in Deutschland und Europa. Im Jahr 1993 gegründet, bilden heute 46 mittelständische Systempartner das bundesweite Netzwerk, das von leistungsstarken internationalen Partnern ergänzt wird. Neben systemgeführten Transportdienstleistungen liegen die Schwerpunkte von CargoLine in den Bereichen Distributions-, Beschaffungs- und Kontraktlogistik. Im Jahr 2017 bewegte der Unternehmensverbund 12,2 Mio. Sendungen und erwirtschaftete mit 7.327 Mitarbeitern 1,38 Mrd. Euro Umsatz. Die Stückgutkooperation ist nach DIN EN ISO 9001 inklusive HACCP-Konzept und Logistische Dienstleistungen zertifiziert sowie nach DIN EN ISO 14001, DIN EN 14064 und DIN EN 16258 (CO2-Fußabdruck). Darüber hinaus ist CargoLine Mitglied der Schutz- und Aktionsgemeinschaft zur Erhöhung der Sicherheit in der Spedition (s.a.f.e.). www.cargoline.de

 

im Bild:  (v.l.n.r.) Stellvertretend für ihre Unternehmen nahmen Thorsten Schmied (Niederlassungsleiter der Schäflein Spedition), Bernd Schäflein (Vorstand und Leiter des operativen Geschäfts der Schäflein Unternehmensgruppe) und die Geschäftsführer Torsten Huberti, Burkhard Frese (beide Schmidt-Gevelsberg), Andreas Hartmann und Uwe Lachmann (beide Hartmann International) die Pokale für den „CargoLine-Partner des Jahres 2018“ entgegen.
Foto: Klaus Ohlenschläger/vor-ort-foto.de

Großer Andrang auf dem SBIT 2019: Ausbildungsberufe in der Logistik sehr gefragt

Wie bereits in den vergangenen Jahren war Schäflein auch in diesem Jahr als Aussteller beim Schweinfurter Berufsinformationstag – kurz SBIT – dabei. Eines wurde in diesem Jahr besonders deutlich: Das Interesse an einer praktischen Ausbildung im Logistikbereich (… auch bei den Mädels) und der Wunsch ein Praktikum absolvieren zu dürfen ist so groß wie nie zuvor. „Wir stellen mit großer Freude fest, dass sich immer mehr junge Menschen für eine Ausbildung in der Logistik begeistern.“, so Dana Prozeller, Ausbildungsleiterin bei Schäflein.

Aktuell bieten sich bei Schäflein noch Chancen für den Ausbildungsbeginn im September 2019.

Mehr dazu gibt es HIER.

 

Auch du möchtest uns und unsere Ausbildung persönlich kennen lernen?

Dann triff uns auf der vocatium Unterfranken (Schweinfurt) 2019 – 09.05.2019 –  Maininsel Schweinfurt

Daimler Fleetboard übernimmt Logistik-Anwendung habbl von der EIKONA AG

Die Eikona AG in Volkach mit Gründer Manuel Drescher an der Spitze hat zwei innovative Produkte entwickelt, die jetzt vom Daimler-Konzern gekauft wurden. Da ist zum einen die habblAPP, die Eikona seit 2016 kontinuierlich weiterentwickelt. Durch die App erhalten Lkw-Fahrer ihre Arbeitsaufträge aufs Smartphone oder direkt in den Lkw. „Mit habbl unterstützen wir die Fahrer und senken die Fehlerzahl“, berichtet Manuel Drescher in einer Pressemitteilung.

Dazu gesellt sich die Conizi-Plattform, auf der sich Speditionen und Transportunternehmen mit ihren Auftraggebern verbinden lassen können. Sie erhalten also die Daten, die für die Durchführung der Transporte erforderlich sind, direkt elektronisch, ohne dass sie noch einmal erfasst werden müssen.

Daimler unterstützt seit beinahe 20 Jahren Fahrzeugbesitzer digital. Das Tochterunternehmen Fleetboard ist Pionier auf dem Gebiet der Fahrzeugtelematik und bietet Lösungen für die Lkw sämtlicher Marken. Dazu passen nun habbl und conizi, die künftig die Steuerung sämtlicher Aufträge erleichtern sollen, die mit Fleetboard-Geräten durchgeführt werden.

„Wir sind überzeugt davon, dass die Digitalisierung der Logistik die nächste Stufe erreicht, auf der sämtliche Partner in der Transportkette miteinander verbunden sein werden“, betont Manuel Drescher. Mit dem Entwickler-Team will er auch künftig in Volkach conizi und habbl vorantreiben. Ihr gemeinsames Ziel ist es nun, mit der Vertriebskraft des neuen Eigentümers zum europäischen Marktführer für mobile Applikationen und Transportdatenaustausch zu werden. Fleetboard-Geräte haben mehr als 7000 Unternehmen im Einsatz, für die rund 285 000 Fahrzeuge verschiedener Lkw-Marken täglich unterwegs sind.

Mit dem neuen Eigentümer die eigene Identität bewahren zu können, war Manuel Drescher besonders wichtig. Das Team in Volkach soll weiter wachsen. Hier sucht die Fleetboard Logistics GmbH bereits neue Software-Entwickler, heißt es abschließend in der Pressemeldung.

 

EIKONA Logistics: Mit Schäflein gewachsen

Ihren Ursprung haben die EIKONA-Logistiklösungen in Volkach, der Keimzelle der EIKONA-Gruppe. Aus ihr sind neben conizi und habbl auch weitere erfolgreiche Startups hervorgegangen: EIKONA Media für digitales Marketing, EIKONA Cinema für vollautomatischen Kinobetrieb, EIKONA Systems für den hochverfügbaren Betrieb von IT-Infrastrukturen und eology für Online-Marketing mit Suchmaschinenoptimierung und -werbung. Insgesamt beschäftigt die EIKONA-Gruppe mehr als 100 Mitarbeiter in Volkach. An Software für die Logistik arbeitet EIKONA seit 2006, als die Schäflein AG aus Röthlein Anteile der EIKONA AG übernommen hat. Zwischen dem stark wachsenden innovativen Logistikunternehmen unter der Leitung von Achim Schäflein und EIKONA hat sich seitdem ein freundschaftliches Band entwickelt, das die beiden Unternehmen und ihre Lenker heute verbindet. So werden viele neue Ideen von EIKONA in der Schäflein Gruppe erprobt, verbessert und zur Marktreife getrieben. Davon profitiert auch die Schäflein Gruppe, die in Sachen IT immer die Nase vorn hat. „Für uns ist diese Symbiose optimal“, sind sich Manuel Drescher und Achim Schäflein einig.

 

Im Bild: Stefan Buchner, Leiter Mercedes-Benz Lkw, auf dem Daimler Trucks Jahrespressegespräch 2019