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KAMAG lagert Ersatzteillogistik aus

Ersatzteillogistik Wiesel Kamag

Schnell, wendig, flink – beim Logistiktransporter Wiesel der KAMAG Transporttechnik GmbH und Co. KG ist der Name Programm. Gleiches muss für die Ersatzteillogistik gelten, denn das Fahrzeug ist bei vielen Logistikunternehmen rund um die Uhr im Einsatz. Für die Versorgung seiner Kunden mit Ersatzteilen setzt der Hersteller von Schwerlast- und Spezialfahrzeugen seit Juni 2019 auf die Röthlein Logistik GmbH. Mit der Auslagerung der Ersatzteillogistik für den Wiesel stellt KAMAG die Weichen für weiteres Wachstum.

Aus zahlreichen Logistikhöfen ist der Wiesel als Hubwagen für den schnellen Umschlag und Transport von Wechselbrücken nicht mehr wegzudenken. Bei KAMAG, einem Unternehmen der Transporter Industry International Group, das der Heilbronner Unternehmerfamilie Otto Rettenmaier gehört, spiegelt sich der Erfolg in gestiegenen Umsatzzahlen wider. Derzeit sind insgesamt mehrere tausend Fahrzeuge im Einsatz, Tendenz europaweit steigend. Im Herbst 2019 brachte KAMAG die neue Generation des Wiesels mit noch besserer Fahrerkabine auf den Markt.

KAMAG: Ersatzteilbestellungen über Onlineshop und breiteres Ersatzteilangebot durch neuen Wiesel

Der Wiesel ist oft rund um die Uhr im Einsatz. Gerade deshalb ist eine schnelle Teileverfügbarkeit im Schadensfall sehr wichtig. Mit der Auslagerung der Ersatzteillogistik reagiert KAMAG auf wachstumsbedingte Herausforderungen bei der Ersatzteilversorgung: Die gestiegenen Umsatzzahlen des Wiesels haben zu einer Zunahme der Anfragen nach Ersatzteilen geführt. Zusätzlich vergrößert sich mit der neuen Wiesel-Generation das Ersatzteilportfolio für die Hoflogistiksparte. Hinzu kommt, dass KAMAG seinen Kunden seit Dezember 2019 die Möglichkeit bietet, Ersatzteilbestellungen rund um die Uhr über einen Onlineshop auszulösen. „Im Hinblick auf unser weiteres Wachstum haben wir daher unsere Ersatzteillogistik den Spezialisten von Röthlein Logistik übergeben, um unseren Kunden auch künftig eine optimale Ersatzteilversorgung zu bieten“, so Andreas Müller, Logistikleiter bei KAMAG. „Außerdem kann KAMAG sich so auf seine Kernkompetenz konzentrieren und das ist das Konstruieren, Bauen und Servicieren hochwertiger Fahrzeuge für die Logistik“, erklärt Müller.

Förderstrecken Ersatzteillogisti Kamag
Förderstrecken verbinden das automatische Kleinteilelager und das Multishuttle mit den einzelnen Arbeitsplätzen im Kommissionier- und Versandbereich

Mit der Röthlein Logistik gewinnt der Fahrzeughersteller einen Logistikpartner, der sowohl Erfahrung in der Ersatzteillogistik als auch im E-Commerce vorweisen kann. Das Joint Venture zwischen der BayWa AG und dem Logistikunternehmen Schäflein versorgt bereits seit 2016 die Werkstattbetriebe der BayWa Technik mit Ersatzteilen. Über eine Schnittstelle zum Online-Shop des Agrarhändlers laufen auch Online-Bestellungen bei der Röthlein Logistik ein. Die Multi-User-Lösung bringt diverse Vorteile: „KAMAG kann sich auf die bereits vorhandenen Strukturen bestehend aus Personal, Lagertechnik und IT-Systemen aufschalten. Gerade für Unternehmen, die Teile ihrer Logistik an Spezialisten übergeben ist das ein Gewinn. Synergien ergeben sich auch durch den Zugriff auf technische Normteile, die im gleichen Logistikzentrum vorrätig sind“, so Achim Schäflein, Geschäftsführer der Röthlein Logistik.

10.000 Quadratmeter Erweiterungsfläche

Seit Juni 2019 werden alle Werkstätten des flächendeckenden Servicenetzwerkes der KAMAG Transporttechnik vom unterfränkischen Röthlein aus mit Ersatzteilen versorgt. Mitten in Deutschland gelegen, bietet der Standort die besten Voraussetzungen für eine Ersatzteillogistik mit kurzen Wegen. Weitere Kapazitäten im aktuell 11.000 Quadratmeter großen Logistikzentrum der Röthlein Logistik sind vorhanden, somit kann auch den Wachstumsplänen von KAMAG Rechnung getragen werden: Der Standort lässt einen Anbau mit weiteren 10.000 Quadratmetern zu.

Zudem punktet die Röthlein Logistik GmbH mit ihrer Erfahrung. Am Beginn der Zusammenarbeit stand der Besuch eines Logistikstandorts des Joint-Venture-Partners Schäflein, das der Produktionsversorgung eines Maschinenbauunternehmens dient. „Die Art der eingesetzten Technik im Lager sowie die Professionalität und das Know-how der Mitarbeitenden vor Ort haben uns überzeugt“, so Logistikleiter Andreas Müller.

Jedes Teil hat seinen Platz

Auch das Lager der Röthlein Logistik ist auf dem neuesten Stand der Technik. Für die kleineren Ersatzteile steht ein automatisches Kleinteilelager mit Platz für 18.000 Behälter und drei Regalbediengeräten zur Verfügung. Nach dem Prinzip Ware zum Mann gelangen die Behälter über Förderstrecken zu sechs Kommissionierplätzen mit Pick-by-Light-Systemen. Ein Multishuttle mit Platz für 4.500 Behälter dient als Puffer für Aufträge, die dort bis zum Versand zwischengelagert und gegebenenfalls im Laufe des Tages noch mit weiteren Positionen ergänzt werden. Ein Fachbodenregallager, ein Palettenhochregal, ein Waben-, ein Scheiben-, ein Kragarm-, ein Kabeltrommel- und ein Ablängregal komplettieren die produktspezifische Lagerstruktur. Das Artikelspektrum reicht von der neun Gramm leichten Zylinderschraube bis zum 233 Kilo schweren Hydrauliktank. Jedes Wiesel-Ersatzteil ist in der passenden Lagerform untergebracht und wird auftragsbezogen kommissioniert.

Besonders profitiert KAMAG von den Erfahrungen der Röthlein Logistik hinsichtlich der fachgerechten Lagerung und Verpackung von Scheiben. Seitens des Lieferanten kommen die Frontscheiben der neuen Wiesel-Kabine in Holzgestellen zu jeweils fünf Stück im Logistikzentrum an. Eigens für den sicheren Versand des 63 Kilo schweren und 2,4 auf 1,35 Meter großen Kabinenteils entwickelte das Logistikunternehmen eine passende Einzelverpackung.

Heute bestellt – morgen geliefert

Zwölf kombinierte Arbeitsplätze für den Warenein- und -ausgang, neun mobile Arbeitsplätze und versetzte Arbeitszeiten mit je nach Bedarf zwei oder mehr Blöcken sorgen für die nötige Flexibilität. Dank eines Notdienstes ist das Logistikzentrum rund um die Uhr erreichbar – und das 365 Tage im Jahr. „Der Ersatzteilmarkt verlangt kurze Auftragsdurchlaufzeiten. Dieser Anforderung werden wir mit der Röthlein Logistik gerecht,“ so Michael Zeller, Teamleiter Ersatzteilvertrieb bei KAMAG. Schon im Regelversand ist jedes Ersatzteil, das bis 16 Uhr bestellt wird, um 7 Uhr am Folgetag beim Kunden. Aber es geht noch schneller. Das Logistikunternehmen verspricht, dass jeder Auftrag spätestens nach 60 Minuten versandbereit zur Verfügung steht – und auf Wunsch wird per Nachtexpress geliefert. „Wir profitieren von den sehr schnellen Zugriffszeiten der Röthlein Logistik. Messbar ist das auch an der gestiegenen Kundenzufriedenheit. In Phasen, die eine erhöhte Schlagzahl der Versandleistung erfordern, ist unser neuer Logistikpartner bisher jeder Auftragsspitze gewachsen. Wir fühlen uns sehr gut aufgehoben und freuen uns, gemeinsam weiter zu wachsen“, so Zeller.

Wirtschaftsingenieur-Studierende wagen im Zuge eines Hackathons einen Blick in die Zukunft

Hackathon bei Schäflein - Studierende wagen Blick in die Zukunft

In einem eintägigen Hackathon analysierten zehn Studierende der Hochschule für angewandte Wissenschaften Schweinfurt-Würzburg (FHWS) Daten des Logistikunternehmens Schäflein. Ihre  Herausforderung: Sie sollten Zusammenhänge mit externen Faktoren erkennen und daraus Handlungsempfehlungen für die zukünftige, logistische Praxis geben.

Zum Hintergrund: Das  Logistikunternehmen in Röthlein bei Schweinfurt ist eine Drehscheibe für den deutschland- und europaweiten Versand von Produkten. Gerade Produktkategorien, die einer schwankenden Nachfrage unterliegen wie beispielsweise Fahrräder, stellen den Logistiker vor besondere Herausforderungen: Lagerkapazität und Personaleinsatz müssen entsprechend geplant werden.

Schwankungen von Lieferungen und die zukünftige Nachfrage lassen sich anhand historischer Daten konkretisieren. Dieser Aufgabe widmeten sich die Studierenden der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen im Rahmen des „Hackathons“, einer Soft- und Hardwareentwicklungsveranstaltung. Nach einem  Rundgang durch zwei Logistikhallen, der Einblick in die operative Praxis vermittelte, evaluierten die Studierenden in drei Gruppen  produktbezogene Daten. Sie  analysierten Zusammenhänge mit externen Einflüssen wie Wetter, Sportveranstaltungen oder Messen und entwickelten ihre Ideen. „Lebendige und intensive Lehrformate wie der Hackathon sind eine tolle Möglichkeit für die Studierenden, vielschichtige, praxisrelevante Kompetenzen entlang unternehmerischer Herausforderungen auszubauen“, bewertete Professor Dr. Bernd Ankenbrand von der FHWS die Veranstaltung.

Den Abschluss  des Wettbewerbs bildete  die Präsentation der Ergebnisse vor den Kommilitonen, sechs FHWS-Professoren und drei Mitgliedern des Vorstandsgremiums der Schäflein AG. „Es war toll, mit welchem Spirit und Engagement die Studierenden an die Aufgaben herangegangen sind. Sie haben erste, vielversprechende Ansätze entwickelt, die uns dabei helfen, strategische Entscheidungen zunehmend basierend auf Daten zu treffen“, so Daniel Müller, Data Warehouse Manager bei Schäflein. „Darauf wollen wir im Rahmen weiterer, gemeinsamer Projekte aufbauen“, waren sich Ankenbrand und Müller einig.

Schäflein führt Premiumservice für europaweite Stückguttransporte ein

Mit dem neuen Schäflein Premiumservice Europa Express kommen eilige Stückguttransporte in Europa ans Ziel

Die Schäflein-Gruppe erweitert ihr Produktspektrum im Bereich der Expresssendungen: Mit dem Schäflein Premiumservice „Europa Express“ bietet der Dienstleister jetzt auch Sammeltransportlösungen für besonders zeitkritische Stückgutsendungen ins europäische Ausland. Das Angebot gilt zum Start am 13.01.2020 für acht Länder und wird im Laufe des Jahres sukzessive ausgeweitet.

Im Premiumangebot Europa Express wählen Kunden zwischen der priorisierten Sendungszustellung innerhalb einer Garantielaufzeit (Priority) oder der garantierten Zustellung am Folgetag (NextDay). „Mit unserem Angebot kommen wir den gestiegenen Service- und Versandanforderungen unserer Kunden nach. Insbesondere Händler können die flexible Wahl der Versandoption direkt an ihre Kunden weitergeben. Letztere können so selbst entscheiden, wie dringend sie ein Produkt benötigen“, so Dominik Dörflein, Speditionsleiter International bei Schäflein. Transparente Preistabellen mit fixen Transportkosten ermöglichen eine schnelle und unkomplizierte Buchung. Ein leistungsstarkes IT-System sorgt dabei für eine durchgängige Sendungsverfolgung von der Übernahme beim Kunden bis zur Zustellung.

Alternative zur Sonderfahrt

Der NextDay-Service im Europa Express stellt eine kostengünstige und ressourcensparende Alternative zur klassischen Kurier- und Sonderfahrt dar. Für die Abwicklung der Expresssendungen hat Schäflein sein bestehendes Transport- und Partnernetzwerk für den Regelverkehr strategisch ausgebaut. Der Service kann zeitlich mit Kurierfahrten konkurrieren, gleichzeitig ergeben sich durch das Aufsetzen auf die bestehende Infrastruktur Synergieeffekte, die sich in reduzierten Transportkosten sowie einer CO2-Einsparung im Vergleich zur klassischen Sonderfahrt widerspiegeln. „Nicht jeder eilige Transport, der heute als Sonderfahrt gebucht wird, bedarf wirklich dieser Leistung. Oft genügt die Zustellung am Folgetag, jedoch fehlt schlichtweg die passende Option – diese Lücke möchten wir schließen“, so Dörflein. Mit seinem Angebot erweitert der Dienstleister sein Produktportfolio im internationalen Stückgutverkehr und bietet seinen Kunden somit verschiedenste Transportvarianten aus einer Hand.

Europaweite Expresssendung

Zur Einführung bietet Schäflein den Premiumservice für besonders eilige Expresssendungen in die Nachbarländer Frankreich, Tschechien und Österreich sowie nach Italien, die Slowakei, Slowenien, Ungarn und Kroatien. Im Laufe des Jahres wird das Angebot auf weitere europäische Länder ausgedehnt und auch in der Beschaffungslogistik verfügbar sein.

Kontraktlogistiker Schäflein und Bosch Rexroth verlängern Zusammenarbeit in Horb

Kontraktlogistiker Schäflein bleibt Logistikpartner von Bosch Rexroth Horb

Bereits seit 2013 übernimmt die Schäflein AG die Produktionsversorgung, das Behältermanagement und die Fertigwarenlogistik für das Werk der Bosch Rexroth AG am Standort Horb am Neckar. Nun beschlossen die beiden Unternehmen die Verlängerung ihrer Zusammenarbeit um weitere vier Jahre bis September 2023.

„Bei Schäflein stimmt das Gesamtpaket aus Konzept, Leistung und Service. Besonders bei der Umsetzung neuer Anforderungen hat sich Schäflein stets als zuverlässiger und flexibler Partner erwiesen“, so Tilmann Röhrborn, Vice President Purchasing bei der Robert Bosch GmbH über den Kontraktlogistiker.

Werksnaher Kontraktlogistiker

In Horb entwickelt und produziert Bosch Rexroth Axialkolbenmaschinen und -pumpen für die Antriebstechnik. Die dafür benötigten Bauteile bündelt Schäflein an seinen in unmittelbarer Nähe zum Werk gelegenen Logistikstandorten Empfingen und Ergenzingen. Dort lagern sie auf 10.000 beziehungsweise 5.000 Quadratmetern, bis sie auf Abruf kommissioniert und mittels Shuttle-Transport just in sequence ins Werk des Maschinenbauers gebracht werden.

Neben der Produktionsversorgung umfasst der Vertrag die Fertigwarenlogistik, die Shuttle-Verkehre zwischen den einzelnen Logistikstandorten und dem Werk. Zudem übernimmt Schäflein weiterhin das Management der zum Bauteiltransport eingesetzten Mehrwegbehälter. Diese werden in einem 5.000 Quadratmeter großen Depot in Horb fachgerecht gereinigt. Anschließend gehen sie als individuell geschnürte Packstoffsätze wieder an die Lieferanten zurück.

„Mit Bosch Rexroth verbindet uns eine langjährige Partnerschaft. Wir freuen uns sehr, dass wir die dynamische Entwicklung unseres Kunden auch in Zukunft mit maßgeschneiderten Lösungen begleiten dürfen“, erklärt Achim Schäflein, Vorstandsvorsitzender der Schäflein AG.